Mit Denial-of-Service-Attacken gegen Filmpiraterie
Dass Anti-Piraterie-Agenturen zu teilweise rechtlich fragwürdigen Methoden greifen, um ihre Ziele umfassend verfolgen zu können, stellt ein aktueller Fall unter Beweis. Insbesondere sollen Bollywood-Firmen auf solche Angebote zurückgreifen.
Laut einem Artikel der indischen 'Daily News & Analysis' rühmt sich unter anderem "AiPlex Software" damit, teilweise sehr direkt gegen illegale Angebote im Netz vorzugehen. Im ersten Schritt versucht das Unternehmen, sich mit den Betreibern von Webseiten in Verbindung zu setzen. Im ersten Schritt wird um das Entfernen von illegal angebotenen Inhalten gebeten.
Sollte dieser Aufforderung nicht nachgekommen werden, so ergreift das Unternehmen von Girish Kumar drastische Maßnahmen und überflutet die Webseiten mit zahllosen Anfragen. Bekannt ist ein solches Vorgehen als "Denial-of-Service"-Attacke, welches letztlich die zugehörigen Webserver in die Knie zwingt.
Überdies müssen vereinzelt auch weitere Schritt ergriffen werden, um die Ziele der Auftraggeber erreichen zu können. Wie Kumar mitteilte, gehört dazu unter Umständen auch ein direkter Angriff. AiPlex wurde in den vergangenen Monaten für den Schutz diverser Bollywood-Filme beauftragt.