You are not logged in.

B-Trucker2

Unregistered

1

Monday, November 9th 2009, 6:04pm

Film und Relesae Abkürzungen im Usenet

Film


CAMERA | Kürzel: CAM
Der Film wird mit einer Handkamera (Camcorder) aus dem Kinosaal von der Leinwand abgefilmt. Die Bildqualität ist in den meisten Fällen miserabel. Oft wird nur ein kleiner Bildausschnitt des Films ("cropped") aus einem schiefen Winkel aufgezeichnet. Weitere Nachteile: In kurzen Momenten können Köpfe der anderen Kinobesucher im Bild sein oder die Kamera wird nicht stabil gehalten, was zum verwackeln des Bildes führt ("shaky cam"). Die Tonqualität ist minderwertig, der Ton stammt von dem Microphon der benutzten Handkamera, Störgeräusche wie Husten oder Gelächter des Publikums sind meist ein hörbares Merkmal davon. Bei Ausländischen, also amerikanischen Filmen muss natürlich die Tonspur ersetzt werden. Daher wird jeder CAM Release aus den USA nach dem dubben zu einem deutschen TELESYNC. Aus der NFO eines deutschen Release geht hervor, ob sich bei der Vorlage um TS oder CAM handelt.

TELESYNC | Kürzel:TS
Die Bildqualität kann ähnlich schlecht sein wie bei CAM Releases, jedoch kommt der Ton nicht von der benutzten Kamera, sondern wird extern als MIC oder LINE aufgenommen. In der Nachbearbeitung muss der Ton dann mit dem Bildmaterial synchronisiert ("synched") werden. Häufig ist die Bildqualität von TELESYNCs auch besser als bei CAMs, da bei einem TELESYNC meist eine professionellere Digitalkamera zum mitfilmen benutzt wird und diese zudem meist auf ein Stativ gestellt wird.

SCREENER | Kürzel: SCR
Hier wird eine Pressekopie von einem professionellen Videoband des Filmes benutzt. Die Bildqualität ist mit VHS vergleichbar. Einblendungen oder Schwarz/Weiß Wechsel schmälern die Bildqualität.

WORKPRINT | Kürzel: WP
Diese Veröffentlichung ist eine Vorabversion eines Films. Da es sich nicht um die finale Version handelt, ist qualitativ von exzellent bis unanschaubar alles möglich, je nach Quellmaterial. Oft fehlen allerdings noch Effekte oder Szenen, oder die Schnitte sind unschlüssig. Bei dieser Form ist am unteren oder oberen Bildrand oft ein laufender Zähler - ein sogenannter Timecode - der zum Schneiden des Filmmaterials benötigt wird, eingeblendet.

TELECINE | Kürzel: TC
Die Quelle ist ein Filmprojektor. Die Kopie stammt direkt von der Kinorolle, die Bildqualität ist meist gut bis sehr gut.

DVDSCREENER | Kürzel: DVDSCR
Wie bei dem SCR wird eine Pressekopie benutzt. Die Bildqualität entspricht nicht einer DVD, Menü und 5.1 Surround fehlen. Einblendungen oder Schwarz/Weiß Wechsel schmälern zudem die Bildqualität.

DVDRIP | Kürzel: keines
Hier wurde eine DVD als Quelle für den Rip benutzt. Der Release ist abhängig von dem Termin, wann die DVD in USA auf den Markt kommt. Trotzdem kann die Veröffentlichung vor dem Kinostart in Deutschland liegen, da viele Filme hierzulande mit etwa einem halben Jahr Verzögerung, anlaufen.

*BAD AR*
Die Aspect Ratio des Rips ist nicht korrekt (z.B. Eierköpfe)

*BAD FPS*
Ein solches Release folgt nicht dem Szene-Standart aufgrund
unzureichender/schlechter Framerate (~24fps)

*BAD IVTC*
Als IVTC (inverse telecine) bezeichnet man den Prozess des heruntekonvertierens eines Movies mit 30fps auf eine Framerate von 24fps um Platz zu sparen. Das Bild erscheint dem geschulten Auge dadurch unsauber, "holprig".

*DC*
Ein Film mit speziellen Szenen, die in der Urveröffentlichung nicht zu sehen waren. Bei vielen Filmen hat nicht der Regisseur das letzte Wort, sondern die Produzenten bestimmen, in welcher Schnittfassung ein Film in unsere Kinos kommt. Ein Regisseur, der mit der Kinoversion seines Films nicht einverstanden war, hat vielleicht später die Gelegenheit, eine Schnittfassung zu erstellen, die seinen Vorstellungen entspricht. Diese Fassung nennt man "Director's Cut".

*DUBBED*
Originalton ist ersetzt worden (z.B. Ton aus einem deutschen Kino genommen und mit nem englischen Release gemixt) Mic.Dubbed = z.B.: engl. Release mit deutscher Tonspur versehen, die per Micro im Kino aufgenommen wurde Line.Dubbed


Abkürzungen im Audio/Video-Bereich

AC3 (audio coding 3)
von AC3 Dolby Laboratories entwickelt. Dieses Multichannel-Format ist komprimiert und besitzt eine Abtastfrequenz von 48 kHz bei bis zu 24 Bit (DVD: 16bit). Ein DD-Audio-Track kann bis zu 5.1-Kanäle besitzen. 5 normale Kanäle für Lautsprecher und .1 für den Subwoofer-Kanal, welcher jedoch nicht als eigentlicher Kanal bezeichnet wird. Die Datenrate reicht von 64 bis zu 448 kbit/s, wobei 384 kbit/s die normale (DVD)-Datenrate bei 5.1-Kanal.
Die digitalen Dolby Digital-Signale müssen erst von einem Decoder in (meist 6) separate analoge Kanäle umgewandelt werden.

Analog
Wellensignale, die als elektromagnetische Wellen übertragen werden oder die auf Magnetband aufgezeichnet sind und Informationen beinhalten. Die Informationen sind dabei durch die Folge von Wellenbergen und -tälern sowie deren Frequenz dargestellt.
Ein Analoggerät kann im Prinzip beliebige Signalunterschiede wahrnehmen und aufzeichnen. Die Begrenzung liegt hierbei im Gerät.
Im Gegensatz dazu sind digital aufgezeichnete Informationen durch Zahlenwerte definiert. Die Genauigkeit beruht hier auf dem möglichen Bereich dieser Zahlenwerte.

ASF
Advanced Streaming Format ist eins der von Microsoft entwickelten Formate, die Streaming von Audio- und Video Dateien über ein Netzwerk erlauben.

AVI
Audio-Video Interleave ist ein Format für digitale Videodateien, das für die Microsoft Windows-Umgebung entworfen wurde.

Chrominanz
Der Farbwert eines Videosignals. Er setzt sich aus den Werten für Farbton und Sättigung zusammen. Bei NTSC- und PAL-Signalen werden die dargestellten Farben aus der Kombination von Chrominanz und Luminanz (Helligkeit) geregelt.

Codec
Compressor/decompressor ist eine Software- oder Hardwarekomponente, die Video- und Audiodaten komprimiert, um die Dateigröße zu verringern. Die Dateien werden während der Wiedergabe wieder dekomprimiert.
Es gibt Software-Codecs und Hardware-Codecs. Je nach der verwendeten Videokarte können Formate wie z.B Motion-JPEG oder DV unterstützt werden.

Digital
Eine Darstellungs- und Speichermethode für Daten, in denen alle Informationen als Zahlenwerte kodiert sind. Diese Zahlenwerte können von Computern gelesen und verarbeitet werden und über Bildschirme bzw. Lautsprecher wiedergegeben werden.

DivX
Ist ein weit verbreiteter AVI (MPEG4) Videocodec der in einer Freeware und einer Trialware Version vorliegt. Er war der erste professionelle AVI Codec und bittet gegenüber den Microsoftlösungen eine höher Videokomprimierung bei besserer Bildqualität.

DVD9
Hierbei handelt es sich um eine Dual-Layer DVD. Diese hat eine Speicherkapazität von bis zu 8.54GB, was etwa 4 Stunden Film in DVD Qualität entspricht. DVD9 ist nicht kompatibel zu DVD-/+R.

FireWire
Ein Standardinterface zum Anschluß digitaler Audio/Videogeräte wie z. B. DV-Camcordern an Computer. Dieser geschützte Name wurde dem Standard IEEE 1394 von Apple Computers verliehen.

HDTV
Heißt übersetzt „High Definition Television“ und ermöglicht einem TV in fünfmal besserer Qualität zu sehen. Schon aus der Ferne überzeugen die Bilder durch nie gesehene Schärfe, satte Farben und großem Detailreichtum. Man benötigt jedoch einen neuen Hochauflösenden Fernseher, der HDTV unterstützt.

IEEE 1394
Ein Standard, der sehr schnelle serielle Verbindungen zwischen einem Computer und einem DV-Camcorder, Videorecorder oder einem anderen digitalen Audio/Videogerät ermöglicht.
Geräte, die diesem Standard entsprechen, können digitale Daten mit ca. 100 Megabits pro Sekunde übertragen (mindestens).

Interleave
Audio- und Videodaten werden während der Komprimierung auf bestimmte Weise angeordnet, um gleichmäßigere Wiedergabe und Synchronisierung zu erhalten.

MDVDR
Bei der Mini-DVD handelt es sich um eine DVD mit einem Duchmesser von 8 cm. Der wesentlioche Unterscheid zwischen einer normalen DVD mit 12 cm Durchmesser und einer Mini-DVD mit 8 cm Durchmesser liegt in der Speicherkapazität. Mini-DVDs gibt es mehreren Ausführungen in ein- und doppelseitiger Ausführung mit einfacher und doppelter